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Preise im Gesamtwert von € 10.000: Adobe startet Acrobat Award 2009

ADO_1576-1 Adobe Systems sucht innovative Beispiele für den Einsatz der seit Version 9 verfügbaren PDF-Portfolios. Teilnehmer können auf Basis zahlreicher von Adobe bereit gestellter Vorlagen ihre eigenen Ideen umsetzen und individuelle Bewerbungen, interne oder externe Firmenpräsentationen sowie Trainings- und Schulungsunterlagen einreichen. Für die Gewinner hat Adobe mehr als 50 Preise im Gesamtwert von 10.000,- Euro ausgelobt.

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 19. März 2009 unter http://www..adobeacrobataward.de möglich. Interessierte finden auf der Wettbewerbs-Webseite auch einige praktische Beispiele für den Einsatz von PDF Portfolios. Zu den Anwendern zählen unter anderem Unternehmen aus dem Medienbereich wie die Financial Times Deutschland, die Washington Post oder die City Group im Finanzbereich.

Was ist ein PDF Portfolio?

Seit Version 9 haben Acrobat-Anwender die Möglichkeit, verschiedenartige Inhalte in einem einzigen Dokument zusammenzuführen, dem PDF-Portfolio. In PDF-Portfolios können zahlreiche Formate, egal ob Dokumente, Video- und Audio-Dateien oder auch 3D-Objekte, in einer komprimierten PDF-Datei gebündelt werden. Die Benutzer wählen im Anschluss zwischen zahlreichen professionell gestalteten Layouts oder erstellen ein eigenes Portfolio-Layout. Inhalte lassen sich schnell und einfach integrieren, anschließend können Anwender die Navigation definieren, optische Verfeinerungen und ihr Markendesign ergänzen. Damit lassen sich beispielsweise Angebote, rechtlich relevante Dokumente oder Werbematerialien individuell anpassen und wesentlich überzeugender gestalten.

Wie aufwändig ist die Erstellung eines Portfolios?

Mit Acrobat 9 oder der Testversion von Acrobat 9 (über www.adobeacrobataward.de zum Download verfügbar) lassen sich PDF-Portfolios so einfach erstellen wie das Zusammenfassen von Dateien in einem ZIP-Archiv. Durch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten des äußeren Eindrucks unterscheiden sich die PDF Portfolios von einfachen Dateipaketen. Anleitungen zur Erstellung von PDF-Portfolios stehen unter anderem auf der Wettbewerbs-Website  zur Verfügung.

Adobe unterstützt Suche nach Nachwuchs-Bildfälschern

Richtig falsch – unter diesem Motto findet 2009 der alljährliche DOCMA-Award von Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung (DOCMA) statt. Teilnehmer sollen sich ein interessantes Bildmotiv ausdenken und dieses mit einer Beschreibung von etwa 300 Zeichen sowie einer kurzen Überschrift versehen. Den Höhepunkt dieser so beschriebenen Handlung soll jedoch eine Bildmontage bilden, die mithilfe von Software für digitale Bildbearbeitung oder 3D erstellt wurde. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb werden nicht nur professionelle, private und semiprofessionelle Anwender aufgerufen, sondern auch explizit Anwender aus dem Ausbildungsbereich, zum Beispiel Schüler und Studierende.

Adobe Systems zählt auch in diesem Jahr zu den Sponsoren des DOCMA-Awards und unterstützt diesen gleich aus zweierlei Gründen. In seinen Advanced Technology Labs unternimmt der Photoshop-Hersteller gegenwärtig eine Reihe von Forschungen auf dem Gebiet der Bildforensik. Ziel ist die Entwicklung von Methoden, mit denen sich Bildmanipulationen aufdecken und nachweisen lassen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen mit seinem Education-Programm gezielt Schüler, Studierende, Lehrkräfte, Dozenten und andere am Bildungsauftrag beteiligte Mitarbeiter mit Sondervergünstigungen für Software, Ressourcen und Schulungen. “Durch unser Education-Programm werden Kreativ-Anwendungen wie Photoshop auch für Nachwuchskräfte erschwinglich und geben diesen die Möglichkeit, von Beginn an auf dem neuesten Stand der Technik zu arbeiten”, erklärt Rainer Siebert, Business Development Manager Education bei Adobe Systems.

Kreative Köpfe mit Hang zur Bildmanipulation gesucht

Der DOCMA-Award 2009 nimmt explizit nur solche Arbeiten an, die eine echte Fälschung, das heißt die digitale (Ver-)Fälschung eines beliebigen Ausgangsfotos, darstellen. Die Art und Ausprägung der vorgenommenen Eingriffe, Veränderungen und Ergänzungen bleiben den Teilnehmern überlassen. “Weltbewegende und phantastische Darstellungen wie fliegende Untertassen oder Elfen und Monster mögen vielleicht visuell und ästhetisch reizvoll sein, sind jedoch meist sehr einfach als Fälschung zu entlarven”, erklärt Doc Baumann, Ausrichter des DOCMA-Awards 2009. “Beschränkt man sich lediglich darauf, den Ast eines Baumes auszutauschen oder eine Armbanduhr wegzuretuschieren, ist es dagegen schon deutlich schwerer, die Fälschung im Bild zu erkennen. Im letzteren Fall wird allerdings auch das gefälschte Bild eher langweilig ausfallen.” Von daher sind Teilnehmer mit ausreichend Kreativität und entsprechendem Bildbearbeitungstalent gefragt, die in der Lage sind, eine überzeugende Bildidee zu entwickeln und diese technisch anspruchsvoll umzusetzen. Eine Aufgabenstellung wie gemacht für kreative Köpfe, die Spaß am Arbeiten mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop haben.

Doppelte Beurteilung durch Experten

Im Unterschied zu den Vorjahren werden dieses Mal gleich zwei Beurteilungsinstanzen für den DOCMA-Award 2009 aktiv. Zur Ermittlung der Gewinner wird eine Jury die Beiträge hinsichtlich der technischen Umsetzung anhand ästhetischer und handwerklicher Kriterien bewerten. Unabhängig davon werden sich Fachleute aus dem Bereich der Bildforensik und der kriminalistischen Bildanalyse, darunter Vertreter der TU Dresden und des Bundeskriminalamtes, mit den eingereichten Bildmontagen beschäftigen und das Material entsprechend auswerten. Dabei wird den Experten das von den Teilnehmern verwendete Ausgangsmaterial erst im Nachgang zur Verfügung gestellt, damit diese überprüfen können, wo sie mit ihren Analysen richtig oder falsch lagen. Ziel ist es, auf diesem Weg auch die für die Fälschungserkennung eingesetzten Verfahren zu verbessern. Weitere Informationen zum DOCMA-Award 2009 stehen unter http://award.docma.info/ zur Verfügung.

Adobe Design Achievement Awards 2009: Jetzt teilnehmen

Adobe Systems ruft zur Teilnahme an der neunten Ausgabe der Adobe Design Achievement Awards (ADAA) auf. Der jährlich stattfindende Wettbewerb zeichnet die besten Grafik-Designer, Fotografen, Illustratoren, Animatoren, digitalen Filmemacher, Entwickler und Computerkünstler von anerkannten Hochschulen aus aller Welt aus.

Durch die Unterstützung des International Council of Graphic Design Associations (Icograda) wird die Preisverleihungszeremonie im Oktober 2009 im Rahmen des Icograda World Design Congress in Peking stattfinden. Deutsche Studenten konnten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Auszeichnungen entgegennehmen. Im Jahr 2008 beispielsweise zählten drei Teilnehmer aus Deutschland zu den Gewinnern des Wettbewerbs, an dem mehr als 2.700 Studierende aus 33 Ländern mit ihren Arbeiten teilnahmen.

12 Kategorien in den Bereichen interaktive, bewegte und traditionelle Medien

Angesichts der Entwicklungen auf dem Gebiet des interaktiven Designs und der zunehmenden Bedeutung der Integration von Design und Entwicklung gliedert sich der Wettbewerb in die drei Bereiche interaktive, bewegte und traditionelle Medien. Bewerbungen im Bereich "Interaktive Medien" sind in den Kategorien Browser-basiertes Design, Nicht-Browser-basiertes Design, Anwendungsentwickung, Installationsdesign und mobiles Design möglich. Kategorien auf dem Gebiet “Bewegte Medien³ sind Animation, Film und Video sowie Bewegtbild. Zu den Kategorien im Bereich "Traditionelle Medien" zählen Illustration, Verpackungsdesign, Fotografie und Printkommunikation.

Studierende aus 40 Ländern können ihre Projekte über die Adobe Design Achievement Awards-Website einreichen. Von hier aus haben Besucher auch Zugriff auf die interaktive Website ADAA Live!, über die sie in Echtzeit verfolgen können, wenn neue Projekte eingereicht werden.

Alle Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury aus angesehenen Experten gesichtet und bewertet. Zu den Juroren gehören Leimei Julia Chui (Japan), Director of Global Communications des International Design Center Nagoya (IdcN), Louis Gagnon (Kanada), Mitbegründer von Paprika Communications, Cristina Chiappini (Italien), selbständige Beraterin, Garth Walker (Südafrika), Gründer von Orange Juice Design (Kreativagentur, die für einige der besten Unternehmens- und Consumer-Marken Südafrikas tätig ist), Tarek Atrissi (Niederlande), Betreiber eines eigenen Design-Studios und Lehrer am Department of Art, Media and Technology an der Utrecht School of the Arts, Kyle Kim (Korea), Professor an der School of Design der Hongik University und Mitbegründer der Designfirma UM & Partners, sowie Lance Wyman (USA), Inhaber einer Grafik-Design Agentur.

Finale und Preisverleihung im Rahmen der Icograda im Oktober 2009 in Peking

Einreichungen sind bis zum 5. Juni 2009 möglich. Die Online-Einreichungen werden im Juni zunächst digital bewertet. Anschließend werden alle Halbfinalisten aufgefordert, die Quelldateien und eine Ansicht ihres Projekts zur Verfügung zu stellen. Die Finalisten werden nach Peking eingeladen, können dort am Icograda World Design Congress teilnehmen sowie Geld- und Softwarepreise gewinnen.

Der International Council of Graphic Design Associations (Icograda) ist die weltweite Verbandsstimme für Grafikdesign und visuelle Kommunikation. Der 1963 gegründete freiwillige Zusammenschluss von Verbänden und Designvertretern will die gesellschaftliche Bedeutung des Grafikdesigns und der visuellen Kommunikation fördern und hat sich die Entwicklung des Grafikdesigns und der Designausbildung zur Aufgabe gemacht.