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Archiv der Kategorie dSLR

BreezeSystems NKRemote: Nikon-Kameras ferngesteuert

nkremoteAb sofort ist BreezeSystems völlig neue Fernsteuersoftware für Nikon-Kameras erhältlich. Bereits seit 2001 kennen Canon-Fotografen die hervorragende Software von Chris Breeze. Jetzt kommen auch Nikonier in deren Genuss.

BreezeSystems ist vor allem bekannt geworden durch die Fotomanagement-Software BreezeBrowser, mit der Bilder nicht nur angesehen, sondern auch bearbeitet werden können. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Kontrolle von Metadaten wie EXIF und IPTC. Eine Fernsteuer-Software für Canon-Kameras gehörte fast von Beginn an zum Angebot. Nikon-Fotografen blieben außen vor. Bis jetzt.

NKRemote 1.0 unterstützt die Fernsteuerung der D3, D700, D300, D90 und D200 vom Computer aus. Die Software ermöglicht es, den Laptop oder Desktop als Sucher der Kamera einzusetzen, zu fokussieren und verschiedene Overlays zur besseren Kontrolle der Aufnahme einzusetzen. Kameras, die Live View haben, senden diese direkt auf den Computermonitor; auch eine Warnanzeige für überbelichtete Stellen ist vorhanden. Selbstverständlich enthält NKRemote auch einen Zeitraffer-Modus, mit dem eine Serie von Fotos in definierten Abständen gemacht werden.

D300 Remote small

Wie BreezeBrowser Pro oder BreezeSystems Downloader Pro ist NKRemote direkt vom Hersteller erhältlich.

 

 

Autofokus-Probleme beheben mit LensAlign

LensAlign_PRO_002

RAWWorkflow bringt mit LensAlign das erste Messsystem zur Bestimmung und Korrektur von Back- oder Front-Fokus auf den Markt. Mit ihm lassen sich schnell und vor allem reproduzierbar Autofokus-Probleme diagnostizieren.

Wundern Sie sich manchmal über Fotos, die nicht ganz scharf sind, vor allem nocht dort, wo sie eigentlich scharf sein sollten? In den letzten Jahren ist ein Phänomen bekannt geworden, dass als Back-Fokus bzw. Front-Fokus bezeichnet wird. Dabei stellt das Autofokussystem einer Kamera nicht exakt auf die Ebene scharf, die anvisiert wird, sondern liegt etwas davor oder dahinter. Sie wollen beispielsweise die Augen eines Porträtierten scharf haben, setzen deswegen das AF-Messfeld genau dorthin. Später stellen Sie fest, dass die Augen etwas verschwommen sind, während die Nase knackig abgebildet wird. Ihre Kamera-Objektic-Kombination stellt also auf eine Ebene etwas zu weit vorne [zur Kamera hin] scharf.

Mit dem Siegeszug digitaler Kameras sowie neuer Objektive, die bereits bei voll geöffneter Blende gut nutzbar sind, wurde das Problem augenfälliger. Während früher schon zur Vermeidung starker Objektivfehler die Blende um 2-4 Stufen geschlossen wurde, somit eine hohe Schärfentiefe erreicht wurde, werden heutige Objektive gerne mit voller Lichtsärke eingesetzt. Auch bieten digitale Fotos ein viel gleichförmigeres Bild als Film, so dass Schärfefehler schnell auffallen.

Michael Tapes, der bereits mit seiner Grauwertkarte WhiBal Aufsehen erregte, schuf nun mit LensAlign ein einfach zu bedienendes System, mit dem jeder schnell feststellen kann, ob und wie stark seine Kamera und Objektive von Back- oder Front-Fokus betroffen sind. Wer eine neuere hochwertige dSLR besitzt kann LensAlign nutzen, um für verschiedene Kamera-Objektiv-Kombinationen per Mikro-Einstellung den Fokussierfehler auszuschalten. Kameras, die solch eine Autofokus-Anpassung besitzen sind zum Beispiel:

  • Canon 1DIII, 1DsMkIII, 5DII, 50D
  • Nikon D3, D3x, D300, D700
  • Sony A900
  • Pentax K20

LensAlign_LITE_001Ältere Kameras ohne Einstellungsmöglichkeit können möglicherweise durch den technischen Service des Herstellers korrigiert werden – sofern der Fehler mit allen Objektiven gleich ist. Ansonsten sind Sie auf das Schließen der Objektivblende angewiesen, oder Sie müssen für verschiedene Kombinationen gegensteuernd bewusst falsch fokussieren.

LensAlign gibt es in zwei Versionen, deren Bedienung  sich etwas unterscheidet. Bei LensALign LITE dient ein Spiegel zur Justierung, LensAlign PRO benutzt einen raffinierten 2-Ebenen-Aufbau. Beide zeichnen sich durch die von Michael Tapes bekannte hohe Qualität der Materialien, der Verarbeitung und des Services aus. Wie schon bei WhiBal hat er als Anleitung kleine Videos gedreht, die im Augenblick über seine Website zu sehen sind, aber auch auf DVD mit LensAlign ausgeliefert werden.

D3X – Nikons neuer Maßstab mit 24,5 Megapixel

Nikon präsentiert heute mit der Nikon D3X sein neues Spitzenmodel in der Produktlinie der digitalen Nikon D3x FrontansichtSpiegelreflexkameras. Die professionelle D3X vereint die Zuverlässigkeit, intuitive Bedienbarkeit, Robustheit und Top-Ausstattung der preisgekrönten D3 mit einem extrem hochauflösenden Bildsensor. Das Ergebnis: eine bahnbrechende Bildqualität.

  Der einzigartige CMOS-Bildsensor der Nikon D3X, völlig neu entwickelt mit einer Auflösung von 24,5 Megapixel, eignet sich für unterschiedlichste Aufnahmesituationen, sowohl im Studio als auch bei Außenaufnahmen, und wird vor allem bei den Natur-, Studio-und Modefotografen große Anerkennung finden, die bei ihrer Arbeit keine Kompromisse eingehen.

“Auf diese Kamera haben viele professionelle Fotografen gewartet”, so Robert Cristina, Manager Professional Products und NPS bei Nikon Europa. “Ebenso wie die D3 für die Profis in der Sportfotografie die Kamera der Wahl geworden ist, wird auch die D3X mit ihrer extrem hohen Bildauflösung erneut Maßstäbe in der professionellen Werbe-und Modefotografie sowie im Bereich der Bildagenturen setzen. Die D3X ist ohne Zweifel unsere bisher hochwertigste Kamera”.

Die ganze Welt ist Ihr Studio

Die D3X kann mit einem speziell entwickelten CMOS-Bildsensor im FX-Format mit 12-Kanal-Datenausgabe, einer lückenlosen Mikrolinsenanordnung und einer in den Bildsensor integrierten Rauschreduzierung aufwarten. Sie bietet die in ihrer Klasse höchste Bildrate bei Serienaufnahmen und die effizienteste Rauschreduzierung bei höheren Empfindlichkeitseinstellungen, und dies ohne den Verlust feiner Bilddetails. Die D3X verfügt über einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis ISO 1.600. Außerdem kann die Empfindlichkeit bis auf Werte entsprechend ISO 50 bzw. ISO 6.400 verringert bzw. erhöht werden.

Die Bildrate bei Serienaufnahmen beträgt bis zu 5 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung im FX-Format und 7 Bilder pro Sekunde beim Fotografieren im DX-Format mit 10 Megapixel. Das hochgelobte Autofokusmodul Multi-CAM 3500FX mit 51 Messfeldern ermöglicht eine außerordentlich präzise Fokussierung im jeweiligen Messfeld und eine herausragend sichere Schärfenachführung – selbst bei schnell bewegten Motiven und schlechten Lichtverhältnissen. Die Live-View-Funktion der Kamera vereinfacht die Arbeit im Studio und in Aufnahmesituationen, in denen die Wahl des Bildausschnitts mit dem Sucher unpraktisch wäre. Mit einer Einschaltzeit von nur 0,12 Sekunden und einer Auslöseverzögerung von gerade einmal 40 Millisekunden bietet die D3X fantastische Reaktionszeiten. Der Verschluss aus einem Kevlar-/Kohlefaserverbundmaterial wurde für die intensive professionelle Nutzung entwickelt und auf
300.000 Auslösungen ausgelegt.

Bilder mit dem X-Faktor

Die D3X profitiert von den neuesten technologischen Entwicklungen der Bildsensorkonstruktion und Bilddatenverarbeitung. Um Bilddaten zu liefern, die auch die Erfordernisse kommerzieller Auftraggeber und Bildagenturen von morgen erfüllen, erzeugt die Kamera NEF-(RAW)-Dateien mit einer Farbtiefe von 14 bit und einer Dateigröße von 50 MB. Die Konvertierung der Bilder in 16-Bit-RGB-TIFF-Dateien mit der Nikon Software Capture NX2 zeigt, dass diese Kamera in das Terrain der digitalen Mittelformatfotografie vorstößt: Ein Bild kommt dann auf 140 MB. Feinste Details werden mit unglaublicher Klarheit, Lichter-und Schattenpartien mit einem enormen Tonwertreichtum und nur minimalem Clipping wiedergegeben. So entstehen Bilder mit einer einzigartigen Note.

Nikon D3x RückansichtDirekte, intuitive Bedienung

Handhabung und Ergonomie der D3X entsprechen der D3 und ermöglichen jedem Fotografen einen schnellen und effizienten Kameraeinsatz in der Praxis. Das helle übersichtliche Sucherbild verfügt über eine Bildfeldabdeckung von 100% und umfassende Sucheranzeigen mit heller Hintergrundbeleuchtung. Der hochauflösende 3-Zoll-VGA-TFT-Monitor mit 920.000 Bildpunkten besitzt eine herausragende Wiedergabequalität, die eine zuverlässige Bildkontrolle am Aufnahmeort gewährleistet. Das abgedichtete Magnesiumgehäuse der D3X schützt das Innenleben der Kamera vor Feuchtigkeit und Staub und ist mit einem HDMI-Ausgang sowie einem Doppel-Speicherkartenfach für CompactFlash-Speicherkarten ausgestattet. Darüber hinaus unterstützt die Kamera das Wireless-LAN-System von Nikon (WT-4) und ist zu dem neuen GPS-Empfänger GP-1 kompatibel.

Die Nikon D3X ist voraussichtlich ab dem 19. Dezember 2008 zu einem Preis von € 6.999 im Handel erhältlich.