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30.7.2009 von Dierk Haasis.
Robert Cristina, Manager Professional Products bei Nikon Europe, über die neue Kamera: „Die D300S ist auf die Bedürfnisse von Fotografen zugeschnitten, die brillante Fotos mit dem kreativen Potenzial der Videoaufnahme kombinieren möchten.Das DX-Format bringt Vorteile wie die scheinbare Brennweitenverlängerung, kompaktere Objektive und Erschwinglichkeit mit sich und macht die D300S zu einem überaus attraktiven Angebot für alle, die ihre fotografischen Möglichkeiten und Fähigkeiten entscheidend weiterentwickeln möchten.“
Mit einem Stereo-Mikrofoneingang, AF-Unterstützung während des Filmens und erstmals mit einer kamerainternen Option für die Filmbearbeitung bietet die D300S eine deutliche Erweiterung der Möglichkeiten zur Aufnahme von Filmen in HD-Qualität mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.Dank der Unterstützung von Stereoaufnahmen über ein externes Mikrofon kann die Aufzeichnung von Filmsequenzen mit einem realistischeren Sound untermalt werden, und dank der neuen speziellen Live-View-Taste fällt der Wechsel zwischen Fotografieren und Filmen so leicht wie nie zuvor.Filmsequenzen lassen sich kameraintern durch einfaches Auswählen der Anfangs- und Endpunkte bei der Wiedergabe kürzen.Zudem ermöglicht der neue HDMI-Anschluss (Typ C) die Bearbeitung via HD-Monitor.
Als erste Kamera ihrer Klasse ist die D300S mit je einem Speicherkartenfach für Compact Flash und SD-Karten sowie mit entsprechenden Optionen für die Datenaufzeichnung ausgestattet.So kann der Benutzer beispielsweise Fotos auf die CF-Karte und HD-Movies auf die SD-Karte speichern.
Die D300S ermöglicht die Aufnahme von 7 Bildern pro Sekunden ohne zusätzlichen Batteriehandgriff.Mit dem optional erhältlichen Multifunktionshandgriff MB-D10 kann die Bildrate auf 8 Bilder pro Sekunde* gesteigert und die Ergonomie beim Fotografieren im Hochformat verbessert werden.Die D300S hat die Bildverarbeitungstechnologie von ihrem Vorgängermodell D300 übernommen. Merkmale dieser Technologie sind unter anderem das Motiverkennungssystem einschließlich Color-Matrixmessung mit 1.005-Pixel-RGB-Sensor sowie die branchenführende Leistung des Autofokusmoduls Multi-CAM 3500 mit 51 Messfeldern. Durch das Zusammenwirken dieser Eigenschaften werden im Hinblick auf die Präzision und die Leistung des Autofokus, die Belichtungsautomatik und den Weißabgleich neue Maßstäbe gesetzt.Das EXPEED-Bildverarbeitungssystem zeichnet sich durch die anerkannten Bildqualitätskriterien von Nikon aus – lebendige, naturgetreue Farben, sanfte Hauttöne und außergewöhnlicher Detailreichtum mit minimalem Rauschen. So kommen die Ergebnisse Ihrer Arbeit ideal zur Geltung.
* mit Akku EN-EL4a, Akkufachabdeckung BL-3 erforderlich
Wesentliche Verbesserungen wurden an der ohnehin sehr geschätzten Nikon-Ergonomie vorgenommen. So wurde der Multifunktionswähler eingesetzt, der sich bereits bei der D3-Serie und der D700 bewährt hat. Hierbei können über eine zentral angeordnete Taste Filme gestartet und angehalten werden.Mit dem Modus Leise Auslösung ermöglicht die D300S diskretes Fotografieren. Dabei bleibt der Spiegel nach dem Auslösen solange geöffnet bis der Fotograf den Auslöser loslässt und klappt dann langsam und leise zurück. Eine spezielle Info-Taste erleichtert die Anzeige und den direkten Zugriff auf häufig benötigte Einstellungen, und das integrierte Blitzgerät leuchtet einen Weitwinkelbereich von 16 mm aus.
Der hochauflösende 3-Zoll-TFT-Monitor mit 920.000 Bildpunkten sorgt für eine hervorragende Wiedergabe von Bildern und Filmsequenzen.Bei Bedarf kann während des Filmens der virtuelle Horizont eingeblendet werden.Die vielfältigen kamerainternen Bildbearbeitungstools wurden um eine Funktion für die Reduzierung der Bildgröße erweitert. So lassen sich RAW-Dateien auf eine von vier voreingestellten Abmessungen herunterrechnen, wodurch mehr Aufgaben vom PC auf die Kamera verlagert werden können.
Der Funktionsreichtum der D300S wird alle erfreuen, die sich ernsthaft mit moderner Fotografie beschäftigen.Die Kamera bietet viel mehr, als das Anhängsel „s“ im Produktnamen vermuten lässt. Mit der Kombination aus kreativen Optionen, professionellen Technologien, kompaktem Design und einem erschwinglichem Preis untermauert die D300S ihre Sonderstellung im umfassenden Angebot digitaler Spiegelreflexkameras von Nikon.
Die Nikon D300S ist voraussichtlich ab Ende August 2009 im Handel ab € 1.829 (UVP) erhältlich.
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15.1.2009 von Dierk Haasis.
BreezeSystems ist vor allem bekannt geworden durch die Fotomanagement-Software BreezeBrowser, mit der Bilder nicht nur angesehen, sondern auch bearbeitet werden können. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Kontrolle von Metadaten wie EXIF und IPTC. Eine Fernsteuer-Software für Canon-Kameras gehörte fast von Beginn an zum Angebot. Nikon-Fotografen blieben außen vor. Bis jetzt.
NKRemote 1.0 unterstützt die Fernsteuerung der D3, D700, D300, D90 und D200 vom Computer aus. Die Software ermöglicht es, den Laptop oder Desktop als Sucher der Kamera einzusetzen, zu fokussieren und verschiedene Overlays zur besseren Kontrolle der Aufnahme einzusetzen. Kameras, die Live View haben, senden diese direkt auf den Computermonitor; auch eine Warnanzeige für überbelichtete Stellen ist vorhanden. Selbstverständlich enthält NKRemote auch einen Zeitraffer-Modus, mit dem eine Serie von Fotos in definierten Abständen gemacht werden.
Wie BreezeBrowser Pro oder BreezeSystems Downloader Pro ist NKRemote direkt vom Hersteller erhältlich.
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16.12.2008 von Dierk Haasis.
Wundern Sie sich manchmal über Fotos, die nicht ganz scharf sind, vor allem nocht dort, wo sie eigentlich scharf sein sollten? In den letzten Jahren ist ein Phänomen bekannt geworden, dass als Back-Fokus bzw. Front-Fokus bezeichnet wird. Dabei stellt das Autofokussystem einer Kamera nicht exakt auf die Ebene scharf, die anvisiert wird, sondern liegt etwas davor oder dahinter. Sie wollen beispielsweise die Augen eines Porträtierten scharf haben, setzen deswegen das AF-Messfeld genau dorthin. Später stellen Sie fest, dass die Augen etwas verschwommen sind, während die Nase knackig abgebildet wird. Ihre Kamera-Objektic-Kombination stellt also auf eine Ebene etwas zu weit vorne [zur Kamera hin] scharf.
Mit dem Siegeszug digitaler Kameras sowie neuer Objektive, die bereits bei voll geöffneter Blende gut nutzbar sind, wurde das Problem augenfälliger. Während früher schon zur Vermeidung starker Objektivfehler die Blende um 2-4 Stufen geschlossen wurde, somit eine hohe Schärfentiefe erreicht wurde, werden heutige Objektive gerne mit voller Lichtsärke eingesetzt. Auch bieten digitale Fotos ein viel gleichförmigeres Bild als Film, so dass Schärfefehler schnell auffallen.
Michael Tapes, der bereits mit seiner Grauwertkarte WhiBal Aufsehen erregte, schuf nun mit LensAlign ein einfach zu bedienendes System, mit dem jeder schnell feststellen kann, ob und wie stark seine Kamera und Objektive von Back- oder Front-Fokus betroffen sind. Wer eine neuere hochwertige dSLR besitzt kann LensAlign nutzen, um für verschiedene Kamera-Objektiv-Kombinationen per Mikro-Einstellung den Fokussierfehler auszuschalten. Kameras, die solch eine Autofokus-Anpassung besitzen sind zum Beispiel:
Ältere Kameras ohne Einstellungsmöglichkeit können möglicherweise durch den technischen Service des Herstellers korrigiert werden – sofern der Fehler mit allen Objektiven gleich ist. Ansonsten sind Sie auf das Schließen der Objektivblende angewiesen, oder Sie müssen für verschiedene Kombinationen gegensteuernd bewusst falsch fokussieren.
LensAlign gibt es in zwei Versionen, deren Bedienung sich etwas unterscheidet. Bei LensALign LITE dient ein Spiegel zur Justierung, LensAlign PRO benutzt einen raffinierten 2-Ebenen-Aufbau. Beide zeichnen sich durch die von Michael Tapes bekannte hohe Qualität der Materialien, der Verarbeitung und des Services aus. Wie schon bei WhiBal hat er als Anleitung kleine Videos gedreht, die im Augenblick über seine Website zu sehen sind, aber auch auf DVD mit LensAlign ausgeliefert werden.
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